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Brief
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  • 10 pro Seite
  • 20 pro Seite
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UBS Faktor Zertifikate

Mit UBS Faktor Zertifikaten können risikofreudige Anleger überproportional an der Kursentwicklung eines Basiswertes (z.B. Aktien, Indizes, Rohstoffe oder Währungspaare) partizipieren. Das Long Faktor Zertifikat zielt dabei auf steigende Notierungen ab, während das Short Faktor Zertifikat von fallenden Kursen profitiert. Im Unterschied zu anderen Hebelprodukten, wie z.B. Standard-Optionsscheinen oder Mini-Futures, bleibt der Hebel ("Faktor") auf täglicher Basis konstant. Beispielsweise bildet ein Faktor Zertifikat (6x Long) die tägliche Entwicklung des Basiswertes mit einem konstanten Hebel von 6 ab. Möglich macht diese Funktionsweise eine tägliche Anpassung des Strikes und des Conversion Ratios.

Natürlich verliert das Produkt überproportional an Wert, falls sich der Basiswert in die unerwünschte Richtung bewegt. Sobald der Kurs des Basiswertes den Strike erreicht oder unter- (Long Faktor Zertifikat) bzw. überschreitet (Short Faktor Zertifikat), kommt es zu einem Knock Out Ereignis. In diesem Fall verfällt das Produkt mit sofortiger Wirkung wertlos und für den Inhaber entsteht ein Totalverlust. Eine Nachschusspflicht, wie sie etwa bei Termingeschäften üblich ist, besteht allerdings nicht.

Um das Knock Out-Risiko in hochvolatilen Marktphasen möglichst abzumildern, enthält das Faktor Zertifikat einen Reset-Mechanismus. Dieser kann bei starken Kursschwankungen im Verlauf eines Handelstages (Intraday) zum Einsatz kommen. Entscheidend ist die Reset Barriere. Sie liegt beim Long Faktor Zertifikat oberhalb des Strikes, während sie bei der Short-Variante unterhalb des Strikes angesiedelt ist. Berührt oder durchbricht der Basiswert diese Reset Barriere, ohne dass der Strike erreicht wurde, erfolgt eine Anpassung des Strikes – bei einem Long Faktor Zertifikat nach unten und beim Short Faktor Zertifikat nach oben. Gleichzeitig wird das Conversion Ratio neu berechnet. Auf diese Weise wird der Beginn eines neuen Handelstages simuliert, in dem das Faktor Zertifikat mit einer ebenfalls niedrigeren (Long) bzw. höheren Reset Barriere (Short) startet – die Gefahr eines Knock Outs ist dadurch allerdings nicht gebannt.

Die Volatilität nimmt, anders als bei Standard-Optionsscheinen, kaum Einfluss auf die Wertentwicklung von Faktor Zertifikaten. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die, theoretisch unbegrenzte Laufzeit, wenn im ungünstigsten Fall nur die Reset Barriere und niemals der Strike erreicht wird.

Die Tatsache, dass der Hebeleffekt des Faktor Zertifikats auf täglicher Basis greift, führt zu einer Pfadabhängigkeit. Bewegt sich der Basiswert eines Long Faktor Zertifikats in einem Aufwärtstrend bzw. eines Short Faktor Zertifikats in einem Abwärtstrend, kann der Anleger entsprechend dem gewählten Hebel überproportional profitieren und höhere Erträge erzielen. Bewegt sich der Basiswert dagegen in einem Seitwärtsmarkt, drohen dem Anleger Verluste. Das gilt insbesondere dann, wenn der Basiswert für einen längeren Zeitraum um den Ausgangskurs pendelt.

Anleger müssen zudem das Emittentenrisiko berücksichtigen, da es im Falle der Zahlungsunfähigkeit der Emittentin – unabhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts und anderer Marktparameter – zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen kann.