3D-Druck - die nächste industrielle Revolution?

Solactive 3D Printing Total Return Index.

 

UBS Open End Index Zertifikat auf den Solactive 3D Printing TR Index

I. 3D-Druck – die nächste industrielle Revolution?
„Der 3D-Druck hat das Potential, die Art und Weise, wie wir fast alles machen, zu revolutionieren.“ Das sagt nicht irgendwer, sondern jemand mit Gewicht: Barack Obama. Der US-Präsident setzt auf die 3D-Drucktechnik in der Hoffnung, in den USA neue High-Tech-Jobs zu schaffen, wie aus einer öffentlichen Rede im Februar 2013 hervorgeht. Der Prozess des 3D-Drucks nutzt digitalisierte Modelle, um in der echten Welt Schicht für Schicht tatsächlich Objekte entstehen zu lassen. Bald schon soll dank der 3D-Drucktechnologie im Idealfall jeder bei Bedarf annähernd jedes Objekt in benötigter Größe und im richtigen Maß einfach ausdrucken können. Das könnte unser heutiges Warenwirtschaftssystem komplett verändern, da in Zukunft anstatt Güter nur deren Druckdaten herumgeschickt werden müssten. Ursprünglich diente der dreidimensionale Druck in der Fertigungsindustrie der Herstellung von Prototypen und vorläufigen Modellen. In den vergangenen Jahren hat sich die 3D-Drucktechnik rasant weiterentwickelt. Was heute schon möglich ist, zeigen einschlägige Beispiele: So wurden unter anderem bereits passgenaue Schuhe, tickende Uhren, funktionsfähige Batterien sowie fahrtüchtige Autos am PC entworfen und per 3D-Druck materialisiert. Mit Hilfe von Scannern können zudem formreiche Objekte reproduziert werden. Das weckt Hoffnungen, in Zukunft sogar menschliche Organe nachbilden zu können – Prothesen und Implantate gehören bereits heute zum gängigen 3D-Druck-Repertoire.

II. Vorteile des 3D-Drucks
Der relativ neuen 3D-Drucktechnologie wird viel zugetraut. Die Vorteile gegenüber gängigen Verfahren liegen auf der Hand: Neben den individuellen, passgenauen Designmöglichkeiten können Objekte per 3D-Druck auch kurzfristig und bedarfsgerecht hergestellt werden. Daher ist nicht ausgeschlossen, dass der 3D-Druck das etablierte Industriemodell revolutionieren könnte. High-End-Geräte sind bereits heutzutage in der Lage, Objekte einzuscannen und Kleinserien zu reproduzieren. Sollte der 3D-Druck tatsächlich sein gesamtes Potenzial entfalten, könnte sich hieraus eine immense Wachstumsperspektive für die noch überschaubare Branche eröffnen, von dem auch die Pioniere des noch recht jungen Wirtschaftssegments erfasst werden könnten. Hinzu kommt, dass die Geräte immer erschwinglicher werden. Das könnte die Technologie auch für den Heimbedarf und damit für den Massenmarkt interessant werden lassen.

III. Gängige 3D-Druckverfahren
Die aktuellen 3D-Druckverfahren unterscheiden sich vor allem nach den verwendeten Materialien. Die entstehenden Werkstücke werden in der Regel mit Hilfe physikalischer beziehungsweise chemischer Härtungs- oder Schmelzprozesse aufgebaut. Metalle können beispielsweise in Pulverform durch das selektive Laserschmelzen und das Elektronenstrahlschmelzen Schicht um Schicht miteinander verbacken werden. In ähnlicher Weise können Objekte mit Hilfe eines 3D-Druckers nicht nur aus Metall, sondern auch aus Polymeren und Keramik aufgebaut werden. Die Stereolithographie kann Strukturen aus flüssigen Kunstharzen, schichtweise durch Auftragen und Aushärten, bilden. Ähnlich arbeitet das Fused Deposition Modeling (FDM), das Kunststoffe und teilweise Kunstharze mit Hitze verflüssigt, um diese an gewünschter Stelle Lage für Lage aufeinander aufzutragen.

IV. Die Produktlösung
UBS Open End Index Zertifikat auf den Solactive 3D Printing Total Return Index bildet die Wertentwicklung des zugrundeliegenden Index, der eventuelle Netto-Dividenden der Indexmitglieder reinvestiert, nach Abzug der Managementgebühr von 1,00 Prozent p.a. ohne Laufzeitbegrenzung eins zu eins ab.

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